Information des Veterinäramtes

Der Bund hat seine Fragen und Antworten im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Hinblick auf die Lockerung, die am 27. April 2020 in Kraft tritt, ergänzt.

 

Für Hundeschulen ändert sich ab kommendem Montag indes nichts. Hundeschulen bzw. Erziehungskurse für Hunde fallen unter die verbotenen Aktivitäten gemäss COVID-19-Verordnung 2, für welche auch ab dem 27. April 2020 keine Lockerungen vorgesehen sind. Hundekurse sind somit weiterhin verboten. Das Verbot gilt sowohl für Einzelunterricht als auch für Hundekurse, die im Freien durchgeführt werden, auch wenn die Verhaltensregeln des BAG eingehalten werden können.

 

Neue Ergänzung: Um Tierschutz- und Sicherheitsproblemen vorzubeugen, sind jedoch auf Anordnung des kantonalen Veterinärdienstes Einzeltrainings mit verhaltensauffälligen Hunden ausnahmsweise erlaubt, falls dringlich, d. h. nicht aufschiebbar. Auf Empfehlung des Tierarztes sind auch Einzeltrainings mit Junghunden zwecks richtiger Sozialisierung erlaubt, falls nicht aufschiebbar. Hundeschulen, die solche Trainings anbieten, müssen jedoch zwingend ein Schutzkonzept ausarbeiten.